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Wieder Schlappe für Rieger – NPD weicht nach Georgsmarienhütte aus [Update]
Veröffentlicht von admin 7. Januar 2008 in AllgemeinWie heute unter anderem die taz (Quelle: hiergeblieben.de) berichtet, scheiterte die NPD am 6. Januar mit Ihrem Versuch, ihre „heiße Wahlkampfphase“ in Hameln zu eröffnen. Die geplante Präsentation einer Wahlkampf-DVD in einem Gebäude des Hamburger NPD-Vorsitzenden Jürgen Rieger scheiterte. Laut Polizei ist das Gebäude „total marode“, Herrn Rieger sei bekannt, dass „jegliche Veranstaltung untersagt ist“. (Weitere Artikel zu diesem Thema bei hiergeblieben.de)
Um die Veranstaltung zu retten, mußte die NPD kurzfristig ein anderes Gebäude finden. Das fand sie im Landkreis Osnabrück. In Georgsmarienhütte steht der Partei ein eigenes Zentrum im Ortsteil Harderberg zur Verfügung. Die Antifaschistische Aktion Osnabrück erwähnt es in mehreren Texten, bezeichnet es unter Anderem als „Kristallationspunkt der extremen Rechten in der Region“.
(Siehe http://www.antifa-os.de/basics/blick/synapse.htm
und http://www.antifa-os.de/basics/blick/npdfrauen.htm)
Laut einem Artikel auf Indymedia waren die anwesenden Journalisten jedoch nicht bereit, auch noch den Weg von Hameln nach Georgsmarienhütte auf sich zu nehmen. (Ursprünglich wurden Sie nach Bad Pyrmont geladen) Damit fand diese Wahlkampfveranstaltung wohl weitgehend ohne Öffentlichkeit statt.
(http://de.indymedia.org/2008/01/204406.shtml)
Nachtrag: Auf der Website blicknachrechts.de erschien ebenfalls ein Artikel zum Thema. In den letzten beiden Absätzen wird auf das NPD-Heim in Georgsmarienhütte eingegangen:
[…] Das heruntergekommene Fachwerkhaus in einer Villengegend im Ortsteil Harderberg hätte auch kaum als Repräsentationsobjekt gedient. Zerschlagene Fensterscheiben, notdürftig mit Holzlatten abgedichet und überall blätterte der Putz von den Wänden. Die Hausruine gehörte dem kürzlich verstorbenen „Urgestein der volkstreuen Bewegung“ Franz-Josef Möllenkamp. Anwohner hatten bereits die Hoffnung gehegt, dass mit seinem Tod auch der braune Spuk ein Ende fände. Denn immer wieder finden dort Neonazi-Veranstaltungen statt. […]
2 Kommentare zu “Wieder Schlappe für Rieger – NPD weicht nach Georgsmarienhütte aus [Update]”
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Na ich weiss nicht ob man das als Schlappe bezeichnen kann.
Das die NPD nach GMH ausweicht bzw. ausweichen kann ist ja nun nicht gerade toll. Denen steht dieses *** Zentrum seit Jahrzehnten zur Verfügung und niemanden störts. Weder den Bürgern aus GMH noch der Politik. Wird Zeit, dass man da mal aufräumt und den erfolgreichen Widerstand gegen Riegers Bahnhofkauf nach GMH verlagert.
Gerade einen interessanten Artikel entdeckt: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,529620,00.html
Bisher hieß es ja immer, Neonazis und NPD seien seit dem ghescheiterten Verbotsverfahren 2003 immer stärker zusammengerückt. Anscheinend wirkt die Androhung eines neuen Verbotsverfahrens aber bereits. Hoffentlich stimmt das.
Gerhard