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Freudenfest: Bericht und Bilder
Veröffentlicht von admin 5. Dezember 2007 in Medien, Bahnhof Melle
Das Meller Kreisblatt berichtete bereits am Montag in einem kurzen Artikel über die Demonstration vom vergangenen Samstag.
Bilder von Demo und Konzert sind inzwischen auch veröffentlicht. Unter http://www.meller-info.de/1400-200.html sind einige zu sehen.
7 Kommentare zu “Freudenfest: Bericht und Bilder”
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“Es gibt drei Dinge, die sich nicht vereinen lassen: Intelligenz, Anständigkeit und Nationalsozialismus.
Man kann intelligent und Nazi sein. Dann ist man nicht anständig.
Man kann anständig und Nazi sein. Dann ist man nicht intelligent.
Und man kann anständig und intelligent sein. Dann ist man kein Nazi.”
(Gerhard Bronner)
Wow! Mir fällt zu der jetzigen Situation auch noch etwas ein, nicht so philosophisch, aber dennoch im Kern nicht verkehrt: “If you want peace, be prepared to fight for it”. Wir sollten weiter schauen, dass etwas Nachhaltiges aus der Geschichte bleibt, ein regeres Interesse, wie die aktuelle Diskussion, der NPD den “Geldhahn” zuzudrehen. Dazu gehören auch Schimmobiliengeschäfte. Ich hoffe, dass andere Kommunen sich am Meller Modell orientieren können und sehen, dass es funktionieren kann, wenn man hart bleibt. Obwohl die Sache immer noch nicht durch ist!
Ich vermisse die Diskussionen hier, war spannend, jetzt schreiben kaum noch Leute hier.
copperhead
Finde ich auch. Hat aber wahrscheinlich auch damit zu tun, daß die meisetn jetzt im Weihnachtsstress sind und andere Dinge im Kopf haben.
Daß sich andere Kommunen den “Meller Weg” als Beispiel nehmen im Umgang mit der NPD und ihrer Geschäftemacherei kann man nur hoffen. Ich sehe ihn als vorbildlich an.Vor allem die demonstrierte und umgesetzte Einigkeit zwischen Bürgern und Stadtrat.
Ja, die Einigkeit war gut. Vor allem, dass die Bürgerinnen und Bürger Vertrauen in den Meller Weg hatten und nicht in Panik einen überteuerten Kauf forderten und so die Stadt unter Druck gesetzt hätten. Einige Kommunen haben so völlig überteuerte Schrott-Immobilien gekauft und nun “an der Backe”.
Hat jemand den Leserbrief am (ich glaube) Samstag im Meller Kreisblatt gelesen? Ein Leser aus Osnabrück regt sich über “Behördenwillkür” auf und bezieht sich auf die Veränderungssperre, die schnell beschlossen wurde. Ich finde das etwas kurz gedacht, zudem die Sperre von der Politik, nämlich dem Stadtrat gefasst wurde, und nicht von der Behörde. Da muss man schon mal etwas genauer hinsehen, bevor man loskräht.
@Admin: Kannst Du den Leserbrief hier vielleicht zur Diskussion stellen (Scan)?
Eine guten Start in die Woche an alle wünscht
copperhead
Mal sehen, wie die neue Woche wird…
Ja, der Leserbrief wurde gelesen. Mit Kopfschütteln.
Für mich kam das Gefühl auf, dass sich dort ein Eigentümer eines denkmalgeschützten Hauses über die Ämter aufregt. Offensichtlich wurde da gedanklich irgendwie falsch verknüpft…Oder sehr oberflächlich gedacht.
Vielleicht ist es auch gewünscht, Auflagen zu lockern, selbst, wenn den Städten damit dann nicht solche Clous gelingen, und man mit gebundenen Händen dem Einzug des braunen Packs zusehen muss.
Aber Hauptsache ich bekomme mein Haus kostengünstig renoviert und kein Amt macht mir Vorschriften.
Vielleicht kam für mich aber auch ein falsches Gefühl rüber.
lg
Nina
Kauf Bahnhof Melle rückabgewickelt
Kauf Bahnhof Melle rückabgewickelt.
Die politischen Anfeindungen, die es in Melle wegen des Kaufes des Bahnhofs gegeben hat, haben mich nicht beeindruckt. Die Stadt Melle hat aber den Bebauungsplan geändert und eine Veränderungssperre bezüglich des Bahnhofes gemacht, wonach Gastronomie nur auf 12-14 m² zulässig sei, der von mir für die Gastronomie vorgesehene Raum, der auch zu Versammlungen und Tagungen sowie Schulungen hätte genutzt werden können, zu diesem Zwecke nicht genutzt werden darf, die früher vorhandene Spielothek auch nur zu diesen Zwecken wieder genutzt werden dürfe, und die vorhandenen Wohnungen nicht als Gästezimmer zulässig seien, sondern nur als Wohnungen. Mit Rücksicht darauf läßt sich das von mir beabsichtigte Konzept, zu dem der Bahnhof Melle gekauft wurde, nicht durchführen. Erneut ist das Baurecht zum Vorwand genommen worden, um damit die politische Opposition durch die Blockparteien, die sich in diesen Punkten immer sehr einig sind, massiv in ihren Gestaltungsmöglichkeiten zu behindern.
Wenn die PDS oder ihre Nachfolgepartei irgendein Schulungszentrum errichtet, erregt dies keinen Politiker der etablierten Parteien. Dazu kommt: die Blockparteien benötigen keine Tagungs- und Schulungszentren, weil sie problemlos in nahezu jedem Hotel oder Gaststätte ihre Versammlungen durchführen können. Nur gegenüber der NPD wird massiver Druck auf Wirte ausgeübt, an diese nicht zu vermieten, so daß gerade für die NPD eigene Räumlichkeiten von großer Bedeutung sind. Diejenigen, die sich selbst großmundig als „Demokraten“ bezeichnen, zeigen damit ihre undemokratische Gesinnung, indem sie nämlich andere als ihre eigenen Meinungen massiv an der Entfaltung zu unterdrückten suchen.
Mit Rücksicht auf die neue baurechtliche Entwicklung habe ich von dem mir vom Verkäufer eingeräumten Rücktrittsrecht vom Vertrag Gebrauch gemacht, so daß sich dieses Projekt zerschlagen hat.
Zu lesen auf der HP von Rieger! -> www.juergen-rieger.de
Ich denke, es ist müßig, über den Inhalt von Riegers Homepage zu diskutieren. Ich finde es gut, daß diese Begründung “aus seiner Feder” hier zu lesen ist, das macht die Sache eindeutig und unmissverständlich. Aber ich finde, dabei sollten wir es belassen.